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Absturzsicherung

In unseren Gebäuden finden wir bei Begehungen oft mangelhafte  oder fehlende Absturzsicherungen. Das kann an Treppen, Zwischenpodesten, Bodenöffnungen oder Luken sein.

Unter dem Begriff Absturzsicherung werden Geländer, feste Abschrankungen oder Absperrungen, Brüstungen, Abdeckungen, Umwehrungen und ähnliche Einrichtungen zusammengefasst.

Dazu ist zu erklären: Die Absturzhöhe ist die Differenz zwischen Standfläche und Aufschlagfläche. Die Arbeitsstättenverordnung fordert eine Geländerhöhe von mindestens 100 cm, ab 12 m müssen es 110 cm sein. Wenn vorhandene Sicherungen diese Anforderungen nicht erfüllen, sind Erhöhungen erforderlich (z. B. bei Brüstungen auf der Empore).

Zur Beseitigung der Mängel sind Technische und bauliche Maßnahmen vor organisatorischen und persönlichen Maßnahmen vorzuziehen.

Sie haben auch die Möglichkeit, Bereiche geeignet abzusperren.

Erstellen Sie eine Gefährdungsbeurteilung, wenn in der bestehenden Arbeitsstätte die Einhaltung der Absturzsicherung mit unverhältnismäßiger Aufwendung verbunden ist oder es z. B. denkmalschutzrechtliche Probleme gibt. Eine individuelle Beurteilung ist möglich. Es ist zu prüfen, wie durch andere oder ergänzende Maßnahmen die Sicherheit und der Gesundheitsschutz in vergleichbarer Weise gesichert werden kann. Diese Maßnahmen sind durchzuführen. Spätestens bei einer Umnutzung oder größeren Sanierung müssen Sie jedoch die gültigen Rechtsvorschriften einhalten. Unter besonderen Umständen kann im Einzelfall eine Gefährdungsbeurteilung erbringen, dass auf eine Erhöhung verzichtet werden kann, z. B. bei unterschiedlichen Rechtsgütern.

Absturzsicherungen müssen weiterhin ausreichend stabil sein und ein Hindurchstürzen von Personen verhindern. Bei besonderen Personengruppen (z. B. Kindern) ist zu verhindern, dass diese darüber klettern. Auch Kopffangstellen sind zu vermeiden.

Weitere Hinweise finden Sie u. a. in der ASR A 2.1. – Schutz vor Absturz und Herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen bzw. in der DIN 18065 (Gebäudetreppen).

Lassen Sie sich beraten von Ihrer Orts-/Fachkraft. Sie gibt Ihnen Hinweise  zur Behebung der Mängel.

Alkohol gehört zum Thema Sucht. Informationen finden Sie hier...

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die arbeitsmedizinische Vorsorge (geregelt in der ArbMedVV) ist für kirchliche Arbeitgeber verpflichtend. Dieser hat nicht nur die Gefährdungen zu ermitteln und daraus resultierend Schutzmaßnahmen abzuleiten (Gefährdungsbeurteilung), sondern er muss auf Grundlage der ArbMedVV u. a. Gesetze und Verordnungen veranlassen, dass die Mitarbeitenden zur arbeitsmedizinischen Vorsorge gehen.

Die Arbeitsmedizinische Betreuung wird innerhalb der EKD durch einen Vertrag mit der BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH geregelt. Der Vertrag gilt für alle evangelischen Kirchengemeinden mit deren unselbstständigen Einrichtungen sowie für Verwaltungen, Einrichtungen und Werke der Gliedkirchen der EKD.

Es werden alle angestellten und verbeamteten Mitarbeitenden, Pfarrer und Pfarrerinnen sowie Jahrespraktikanten und –praktikantinnen (Anerkennungsjahr in der 3-jährigen Berufsausbildung) in Kindertagesstätten betreut. Für Ehrenamtliche ist nur die Beratung zum Arbeitsplatz enthalten, eine ggf. arbeitsmedizinische Vorsorge muss separat abgerechnet werden.

Die Vorsorge umfasst folgende Arten der arbeitsmedizinischen Betreuung:

  • Angebotsvorsorge:Angebot vom Arbeitgeber für gefährdende Tätigkeiten, Teilnahme vom  Mitarbeitenden freiwillig
  • Pflichtvorsorge: muss bei besonders gefährdenden Tätigkeiten angeboten werden, Teilnahme ist Beschäftigungsvoraussetzung
  • Wunschvorsorge:  muss der Arbeitgeber ermöglichen, wenn die Mitarbeitenden eine              Gesundheitsgefährdung durch die Arbeit vermuten.

Weitere Hinweise finden Sie im „Ihr Leitfaden zur arbeitsmedizinischen Betreuung“ der EFAS in der Sidebar.

Zuständig für die arbeitsmedizinische Betreuung sind die BAD-Zentren. Die Kontaktdaten und Zuständigkeiten der Betriebsärzte finden Sie unter Adressen und Kontakte.

Hier finden Sie ein Formular zur Beauftragung für eine arbeitsmedizinische Untersuchung: „Auftrag zur Durchführung einer Vorsorge/einer Untersuchung“. Es ist auch im Servicebereich verfügbar.

Der Arbeitgeber erhält i. d. R. eine „Bescheinigung für den Arbeitgeber“ zur  Information zurück.

Sie müssen eine Tätigkeit allein durchführen? Niemand kann Sie hören oder sehen? Haben Sie zudem eine „gefährliche Arbeit“ auszuführen? In jedem Fall muss sichergestellt sein, dass im Notfall Hilfe geleistet werden kann. Der Arbeitnehmer ist vor Aufnahme der Tätigkeit nachweislich zu unterrichten.

Allein sein können Sie immer einmal. Das ist zulässig. Bei einer „gefährlichen Arbeit“ sollte diese jedoch grundsätzlich nicht allein ausgeführt werden. In der DGUV Regel 100-001 im Abschnitt 2.7. § 8 ist geregelt, was „gefährliche Arbeiten“ sein können. Dazu gehören z. B. Arbeiten mit Absturzgefahr, Fällen von Bäumen, Umgang mit besonders gefährlichen Stoffen oder  Arbeiten in ausgedehnten Lagern oder Archiven, Schweißarbeiten.  Allein arbeiten dürfen weiterhin nicht: Schwangere Frauen, Jugendliche oder Mitarbeitende mit chronischen Erkrankungen (wie z. B. Anfallsleiden oder plötzliche Atemnot), Mitarbeitende mit erhöhten Gesundheitsrisiken, mit Verdacht auf eine Suchtproblematik oder einer psychischen Erkrankung.

Egal, ob allein z. B. im Büro, bei der Friedhofspflege oder auf dem (unsicheren) Kirchdachboden - jeder muss  die Maßnahmen kennen, um Gefahren abzuwenden und Schäden zu begrenzen, wenn der Vorgesetzte nicht erreichbar ist (ArbSchG § 9). Um das zu erreichen, ist eine Gefährdungsbeurteilung mit Beurteilung des Risikos  zu erstellen. Nach DGUV-R 112-139 werden nach Gefährdungsstufen  eingestuft:

  • gering: Person bleibt handlungsfähig,
  • erhöht: Im Notfall bleibt die Person eingeschränkt handlungsfähig bzw.
  • kritisch: Im Notfall ist die Person nicht mehr handlungsfähig.

Der Arbeitgeber muss festlegen, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Das ist abhängig von den jeweiligen Bedingungen die bei der Ausführung der Tätigkeit entstehen, von den technischen Risiken und von der Persönlichkeit.

Dabei gilt für die Festlegung von Schutzmaßnahmen: technische vor organisatorischen Maßnahmen. Technische Maßnahmen sind z. B. Telefon, Handy, Sprechfunkgerät, Pager, Watch-Business mit Totmannschalter, Einsatz von einer Personen-Notsignal-Anlage. Organisatorische Maßnahmen sind z. B. Kontrollgänge oder Anrufe durch eine zweite Person oder ein Telefon-/Funkmeldesystem. Wenn die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls in der Gefährdungsbeurteilung als hoch eingestuft wird, ist eine ständige Überwachung erforderlich. Hilfestellung erhalten Sie von Ihrer Fach-/Ortskraft und/oder Ihrem Betriebsarzt. Mitarbeiter-/in sowie die MAV sind bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung einzubeziehen.

Arbeitsschutzausschuss (ASA)

Jeder Arbeitgeber  hat (soweit in einer sonstigen Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist) mit mehr als 20 Beschäftigten einen Arbeitsschutzausschuss (ASA) zu bilden. Der ASA ist gesetzlich bindend. Teilzeitbeschäftigte sind in einem bestimmten Umfang zu berücksichtigen.

Der Ausschuss soll Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung beraten.

Gemäß § 95 SGB IX Abs. 4 hat auch die Schwerbehindertenvertretung das Recht, an den ASA-Sitzungen beratend teilzunehmen. Diese können auch Anträge stellen.

Aufgaben des ASA

  • Berichte Sicherheitsfachkraft, Betriebsarzt
  • Unfallstatistik und Krankenstand bewerten
  • Planung der Gefährdungsbeurteilung
  • Koordinierung der Ersten Hilfe, arbeitsmedizinische Vorsorge
  • Entwicklung von Schutzmaßnahmen und Verbesserungsvorschlägen·      
  • Koordinierung von Programmen zur Gesundheitsförderung
  • Umsetzung neuer Gesetze oder Verordnungen
  •  Planung Qualifizierung von Führungskräften u.a.

 

Die Arbeitsweise des ASA:  Zusammentreffen mindestens einmal vierteljährlich!

Bitte beachten Sie, dass in der EKBO ein Kirchengesetz über die Bildung von Arbeitsschutzausschüssen in den Kirchenkreisen am 1.1.2020 in Kraft gesetzt wurde.

Am 1.1.2020 ist das „Kirchengesetz über die Bildung von Kreiskirchlichen Arbeitsschutz-ausschüssen“ in Kraft getreten.

Der Kreiskirchliche Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe,  Anliegen des Arbeitsschutzes, der Unfallverhütung sowie des Gesundheitsschutzes zu beraten.

Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises sind verpflichtet, eine Ansprechperson für vorgenannte Aufgaben zu benennen (Arbeitsschutzbeauftragte/r). Der oder die Arbeitsschutzbeauftragten aus den Kirchengemeinden werden in den Kreiskirchlichen Arbeitsausschuss delegiert (nach Festlegung in der Geschäftsordnung des Kirchenkreises).

Der oder die Arbeitsschutzbeauftragte haben die Aufgabe, den Gemeindekirchenrat bzw.  das Leitungsorgan regelmäßig über anstehende Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beraten, Anregungen  für Verbesserungen der Beschäftigten (Haupt- und Ehrenamtliche) zu geben und über Mängel zu informieren. Dabei arbeiteten sie eng mit der Orts-/Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammen.

Der Kreiskirchlichen Arbeitsschutzausschusses setzt sich lt. §2 des Kirchengesetzes über die Bildung von Arbeitsschutzausschüssen in den Kirchenkreises wie folgt zusammen:

  • Dienst- bzw. Arbeitgebervertreterinnen oder –vertreter des Kirchenkreises
  • Vertreterinnen oder Vertreter der Mitarbeitervertretung und der      Schwerbehindertenvertretung des Kirchenkreises
  • Fach- und Ortskräfte für Arbeitssicherhei
  • Betriebsärztin oder Betriebsarzt
  • Sicherheitsbeauftragter des Kirchenkreises
  • Arbeitsschutzbeauftragte (Festlegung in Geschäftsordnung).

Der Kreiskirchliche Arbeitsschutz tritt mindestens einmal  halbjährlich zusammen. Er gibt sich eine Geschäftsordnung.

Am 1.1.2020 ist das „Kirchengesetz über die Bildung von Arbeitsschutzausschüssen in den Kirchenkreisen" in Kraft getreten. Dieser hat die Aufgabe,  Anliegen des Arbeitsschutzes, der Unfallverhütung sowie des Gesundheitsschutzes zu beraten.

Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises sind verpflichtet, eine Ansprechperson für die Themenbereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz zu benennen: den  Arbeitsschutzbeauftragten. Diese  können als Vertreterinnen oder Vertreter in den Arbeitsausschuss des jeweiligen Kirchenkreises delegiert (nach Geschäftsordnung des Kirchenkreises) werden. Der oder die Arbeitsschutzbeauftragte hat weiterhin die Aufgabe,  den Gemeindekirchenrat bzw. das Leitungsorgane regelmäßig über anstehende Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beraten, Anregungen  für Verbesserungen der Beschäftigten (Haupt- und Ehrenamtliche) zu geben und über Mängel zu informieren. Dabei arbeiten sie eng mit der Orts-/Fachkraft für Arbeitssicherheit zusammen.

Der/die Arbeitsschutzbeauftragte sind in der Kirchengemeinde oder im Kirchenkreis zu bestellen. Eine Bestellungsurkunde finden Sie hier...

Arbeitsunfälle

Hinweise zu Arbeitsunfällen finden Sie hier...

Arbeitsschutzgesetz

Die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit sind durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu unterstützen und stetig zu verbessern. So gehört es zu den Grundpflichten des Arbeitgebers, Maßnahmen zu treffen, die die besonderen Umstände der Tätigkeiten berücksichtigen. Diese Maßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und sich ändernden Bedingungen anzupassen.

Ziel ist, die Gesundheit der Beschäftigten zu sichern und zu verbessern. Dies wird u. a. im Arbeitsschutzgesetz (Sidebar) geregelt. 

 

„Dann wirst Du Deinen Weg gehen, und Dein Fuß wird nicht anstoßen.  Sprüche 3.23

Wie gut sind Sie im Arbeitsschutz aufgestellt? Gibt es in Ihren Einrichtungen in allen Bereichen des Arbeitsschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes organisatorische Regelungen?

Dies schreibt das Arbeitsschutzgesetz § 3,2 vor:

 (2) Zur Planung und Durchführung der Maßnahmen nach Absatz 1 hat der Arbeitgeber unter Berücksichtigung der Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beschäftigten

1. für eine geeignete Organisation zu sorgen und die erforderlichen Mittel bereitzustellen sowie

2. Vorkehrungen zu treffen, dass die Maßnahmen erforderlichenfalls bei allen Tätigkeiten und eingebunden in die betrieblichen Führungsstrukturen beachtet werden und die Beschäftigten ihren Mitwirkungspflichten nachkommen können.

Mit Hilfe eines Arbeitsschutzmanagements kann diese Verpflichtung umgesetzt werden – und kann gleichzeitig durch eine Dokumentation nachgewiesen werden. Mit diesem Instrument haben Sie ein Qualitätsmanagement, welches weiter entwickelt werden kann.

Schaffen Sie die Grundlagen, um Ihre Kirchengemeinde und/ Ihre Einrichtung so zu führen, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz nachhaltig gesteigert werden kann.

Ermitteln Sie die Handlungsschritte, die in Ihrer Kirchengemeinde und/oder Ihrer Einrichtung notwendig sind:

  • Ermittlung der Anforderungen
  • Analyse der derzeit vorhanden Regelungen, Maßnahmen, Unterweisungen, Beschilderungen u. a.
  • Erstellung eines Soll-Ist Vergleiches
  • Beurteilung der festgestellten Defizite und Ableitung des Handlungsbedarfs
  • Entwicklung von Zielen
  • Erstellung Vorschläge für vorgenannten Punkte unter Beachtung der Aufbau- und Ablauforganisation (Zuständigkeiten, Verfahrensabläufe, Informationswege), ggf. unter Einbeziehung anderer zuständiger Behörden
  • Einbringung der Vorschläge an das Entscheidungsgremium (auch der Arbeitsschutz-Ausschuss ist möglich)
  • Hinwirkung zur Integration der Vorschläge in ein zukünftiges Managementsystem bzw. deren Teilwirksamkeitswerdung
  • Entwicklung und Bereitstellung geeigneter Hilfsmittel
  • Beratung des Entscheidungsgremiums  mit Ziel der Einführung und Verbindlichkeit für die Beschäftigten.

Weitere Hinweise zum Thema ASM finden Sie bei der GDA (hier bietet Ihnen der GDA-Orgascheck Hilfe) oder bei der BAUA.

Auch Ihre Orts- oder Fachkraft wird Sie bei der Erstellung eines Arbeitsschutz-managements beraten. Beispiele für ein Managmentssystem in unseren kirchlichen Einrichtungen (Formular zum Ausfüllen) finden Sie in der Sidebar unter „Handlungsbedarf beim Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Kirchengemeinden - Trägerverantwortung". 

Finden Sie Ihre Defizite, stellen Sie diese ab – und Sie sind gut aufgestellt!  

ASR - Technische Regeln für Arbeitsstätten

Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) wird durch Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR) konkretisiert.

Dazu gehören u. a. die Gefährdungsbeurteilung; Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung; Verkehrswege; Maßnahmen gegen Brände;  Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan; Raumtemperatur; Lärm; Sanitärräume.

Wichtige Arbeitsschutz-Richtlinien finden Sie hier:

Aushangpflichtige Gesetze (Auszug)

 

Der Arbeitgeber muss seine Mitarbeiter über bestimmte Gesetze und Regelungen per Aushang informieren. Das sind die „Aushangpflichtigen Gesetze“. Ziel ist, den Arbeitnehmern einen Überblick über die ihn betreffenden Gesetze, Verordnungen sowie sonstigen Regeln zu verschaffen.

Die Gesetze müssen aktuell und rechtssicher sein. Sie müssen an das jeweilige Unternehmen – also auch an die Kirchengemeinden – angepasst werden.

Die aushangpflichtigen Gesetze müssen von jedem an geeigneter  Stelle einsehbar sein. Das kann in Papierform oder elektronisch erfolgen. Sichergestellt werden muss der Zugang – dieser muss jederzeit möglich sein. Bei einem elektronischen Zugang müssen Sie deshalb beachten, dass das über ein Intranet erfolgen kann.

Wird die Aushangpflicht verletzt, ist das eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Folgende Vorschriften  müssen in jeweils aktualisierter Fassung vorhanden sein (nicht abschließend/Branche beachten):

  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG, Auszug)
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV)
  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
  • Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG)
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
  • Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB, Auszug)
  • Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)
  • Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)
  • Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, Auszug) sowie Bundesdatenschutzgesetz (BDSG, Auszug)
  • Datenschutzverordnung der EKD (DSG EKD)
  • Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG)
  • Gewerbeordnung (GewO, Auszug)
  • Heimarbeitsgesetz (HAG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
  • Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
  • Lastenhandhabungsverordnung
  • Mindestlohngesetz (MiLoG)
  • Mutterschutzgesetz (MuSchG)
  • Nachweisgesetz (NachwG)
  • PSA-Benutzungsverordnung
  • Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)
  • Unfallverhütungsvorschrift (DGUV 1)

Alle aktuellen Gesetzestexte können kostenlos abgerufen werden. Oder Sie kaufen diese ... bei Verlagen im Internet, in einem Buchladen ... Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass Sie Aktualisierungen erhalten!

Letzte Änderung am: 05.02.2021