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In unserer Landeskirche gibt es viele Friedhöfe oder Kirchhöfe. Die Kirchengemeinden sind dazu die Träger. Sie müssen auch auf diesem Gebiet die technischen, organisatorischen oder persönlichen Voraussetzungen schaffen, um einen sicheren Arbeitsablauf zu schaffen.

Das fängt damit an, dass der Arbeitgeber die Beschäftigten entsprechend ihrer Tauglichkeit einsetzen muss, dass Persönliche Schutzausrüstung bereitgestellt wird, es muss für Hygiene und Hautschutz gesorgt werden. Auch der Umgang mit Verstorbenen will gelernt sein, genauso wie besondere Vorschriften für die Abwicklung der Trauerfeier zu berücksichtigen sind.

Wissen Sie, dass es in unserer Landeskirche ein eigenes Kirchengesetz für evangelische Friedhöfe  gibt? Darin ist u.a. auch das Verfahren zur Prüfung der Standsicherheit (§ 40) von Grabdenkmälern geregelt.

Vielfältige Anforderungen bestehen bei den Arbeiten auf den Friedhöfen. Grünflächenpflege, Hecken- oder Baumschnitt (für letzteres beauftragen Sie bitte eine Firma), die Vorbereitung und Durchführung der Bestattungen bei allen Witterungsbedingungen erfordern Sach- und Fachkunde. Erstellen Sie im Vorfeld zur Aufnahme der Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung. Erkundigen Sie sich vor Durchführung der Arbeiten bei Ihrer Fach- bzw. Ortskraft über mögliche Erfordernisse oder Hilfe bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung

Die Friedhofsangestellten und die ehrenamtlich Tätigen sind i. d. R. bei der SVLFG versichert. Die entsprechende Unfallverhütungs-Vorschrift finden Sie in der Sidebar unter „Gesetze, Verordnungen und Richtlinien“.

Dort finden Sie auch weitere hilfreiche Broschüren oder Links zum Thema Friedhof.

Letzte Änderung am: 16.06.2020